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März

Im März

Graublaue Nebel schleichen
Durch winterlich Gefild,
Graublaue Berge dämmern
Gleich blassem Traumgebild.

Der Regen rieselt leise
Im blätterlosen Wald,
Vom kühlen Wind das Flüstern
Aus dürren Zweigen hallt.

Dort droben zwitschert ein Vogel
Schüchtern sein kleines Lied –
Weiss nicht, ob Herbst, ob Frühling
Die stille Welt durchzieht.

Ferdinand Ernst Albert Avenarius, 1856-1923, deutscher Dichter

Image by claude alleva from Pixabay

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