Windiger Tag im Juni Der See starrt wie Glas,Am steilen HügelhangWeht silbern das dünne Gras. Jammernd und todesbangSchreit ein Kiebitz in der Luft,Taumelt in zuckenden Bogen. Vom anderen Ufer herübergeflogenKommt Sensengeläut und sehnlicher Wiesenduft. Hermann Hesse Bild von BÙI VĂN…
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Mailied Wenig hab ich noch empfundenVon der werten Frühlingszeit;All die Lust und LieblichkeitHat zu mir nicht Bahn gefunden.Ach! was soll ein Herz dabei,Das sich so zerrissen fühlet?Jetzt empfind ich erst den Mai,Seit der Sturm in Blüten wühlet. Johann Ludwig Uhland…
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Was rauschet, was rieselt… Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:„Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!“ Was knospet, was keimet, was…
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Er ist’s Frühling läßt sein blaues BandWieder flattern durch die Lüfte;Süße, wohlbekannte DüfteStreifen ahnungsvoll das Land.Veilchen träumen schon,Wollen balde kommen.Horch, von fern ein leiser Harfenton!Frühling, ja du bist’s!Dich hab ich vernommen! Eduard Mörike (1804 – 1875), deutscher Erzähler, Lyriker und…
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Winternacht Verschneit liegt rings die ganze Welt,Ich hab’ nichts, was mich freuet,Verlassen steht der Baum im Feld,Hat längst sein Laub verstreuet. Der Wind nur geht bei stiller NachtUnd rüttelt an dem Baume,Da rührt er seinen Wipfel sachtUnd redet wie im…
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Rein wie der weiße Schnee im FeldIst noch dies neue Jahr bestellt,Doch was drin Neues wachen mag,Ist schon gesäet Jahr und Tag. Hermann Hesse (1877-1962) Bild von Simon Berstecher
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Baum im Winter Es steht ein Baum vor meinem Haus –Armseligstruppiges GeästHebt sich aus seinem Stamm herausUnd hält ihn an das Leben fest. Im Sommer hat die schnelle FaustDes Blitzes seinen Stamm zersägt,Und Sturmwind, der im Herbst gebraust,Die letzte Kraft…
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November Solchen Monat muß man loben:Keiner kann wie dieser toben,keiner so verdrießlich seinund so ohne Sonnenschein!Keiner so in Wolken maulen,keiner so mit Sturmwind graulen!Und wie naß er alles macht!Ja, es ist ′ne wahre Pracht. Seht das schöne Schlackerwetter!Und die armen…
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Nebeltag Nun weicht er nicht mehr von der Erde,Der graue Nebel, unbewegt;Er deckt das Feld und deckt die Herde,Den Wald und was im Wald sich regt. Er fällt des Nachts in schweren TropfenDurchs welke Laub von Baum zu Baum,Als wollten…
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September Der Dornbusch prangt im Schmuck der roten Beeren,Die Dahlien in ihrer bunten Pracht,Und Sonnenblumen mit den StrahlenspeerenStehn stolz wie goldne Ritter auf der Wacht. Die Wespe nascht um gelbe Butterbirnen,Die Äpfel leuchten rot im Laub und glühnDen Wangen gleich…
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Sommer Weißt du, wie der Sommer riecht?Nach Birnen und nach Nelken,nach Äpfeln und Vergißmeinnicht,die in der Sonne welken,nach heißem Sand und kühler Seeund nassen Badehosen,nach Wasserball und Sonnenkrem,nach Straßenstaub und Rosen. Weißt du, wie der Sommer schmeckt?Nach gelben Aprikosenund Walderdbeeren,…
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Die Nachtigall Das macht, es hat die NachtigallDie ganze Nacht gesungen;Da sind von ihrem süßen Schall,Da sind in Hall und WiderhallDie Rosen aufgesprungen. Sie war doch sonst ein wildes BlutNun geht sie tief in Sinnen,Trägt in der Hand den SommerhutUnd…
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Sommerfrische Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,Das durch den sonnigen Himmel schreitet.Und schmücke den Hut, der dich begleitet,Mit einem grünen Reis. Verstecke dich faul in die Fülle der Gräser.Weil’s wohltut, weil’s frommt.Und bist du ein MundharmonikabläserUnd hast eine bei…
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Läuten kaum die Maienglocken Läuten kaum die Maienglocken, leise durch den lauen Wind,hebt ein Knabe froh erschrocken,aus dem Grase sich geschwind.Schüttelt in den Blütenflocken,seine feinen blonden Locken,schelmisch sinnend wie ein Kind. Und nun wehen Lerchenliederund es schlägt die Nachtigall,von den…
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Maler Frühling Der Frühling ist ein Maler,er malet alles an,die Berge mit den Wäldern,die Täler mit den Feldern:Was der doch malen kann!Auch meine lieben Blumenschmückt er mit Farbenpracht:Wie sie so herrlich strahlen!So schön kann keiner malen,so schön, wie er es…
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Märzschnee Märzschnee rieselt durch die ZweigeUnd umspinnt den weiten Wald,Alle Vogellieder schweigenUnd es wird so stumm und kalt. Eine kleine graue MeiseTrillert einmal noch ihr Lied,Einmal noch ein SonnenstreifenDünn den stillen Wald durchzieht. Auf den kalten, nassen WegenGehe ich mit…
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Eisnacht Wie in Seide ein Königskindschläft die Erde in lauter Schnee,blauer Mondscheinzauber spinntschimmernd über der See. Aus den Wassern der Raureif steigt,Büsche und Bäume atmen kaum:durch die Nacht, die erschauernd schweigt,schreitet ein glitzernder Traum. Clara Müller-Jahnke (1860-1905) Bild von Monkey7…
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Neujahrslied Mit der Freude zieht der Schmerztraulich durch die Zeiten.Schwere Stürme, milde Weste,bange Sorgen, frohe Festewandeln sich zu Zeiten. Und wo eine Träne fällt,blüht auch eine Rose.Schon gemischt, noch eh‘ wir’s bitten,ist für Throne und für HüttenSchmerz und Lust im…
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Advent Es treibt der Wind im WinterwaldeDie Flockenherde wie ein Hirt,Und manche Tanne ahnt, wie baldeSie fromm und lichterheilig wird,Und lauscht hinaus. Den weißen WegenStreckt sie die Zweige hin – bereit,Und wehrt dem Wind und wächst entgegenDer einen Nacht der…
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Trüber Himmel, raue TageKommen sicher jedes Jahr;Schwere Sorgen, harte Plage,Jedes Leben bringt sie dar. Doch bedenkt, die heitern StundenHätten nie euch so beglückt,Hättet ihr nicht überwunden,Was in trüben euch bedrückt. Heinrich Hoffmann . 1809-1894 Bild von Vincent Ciro auf Pixabay
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Äpfellese Das ist ein reicher SegenIn Gärten und an Wegen!Die Bäume brechen fast.Wie voll doch Alles hanget!Wie lieblich schwebt und prangetDer Äpfel goldne Last! Jetzt auf den Baum gestiegen!Lasst uns die Zweige biegen,Dass jedes pflücken kann!Wie hoch die Äpfel hangen,Wir…
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Spätsommer Noch schenkt der späte Sommer Tag um TagVoll süßer Wärme. Über BlumendoldenSchwebt da und dort mit mildem Flügelschlagein Schmetterling und funkelt sammetgolden. Die Abende und Morgen atmen feuchtVon dünnen Nebeln, deren Naß noch lau.Vom Maulbeerbaum mit plötzlichem GeleuchtWeht gelb…
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Vormittag am Strand Es war ein solcher Vormittag,wo man die Fische singen hörte,kein Lüftchen lief, kein Stimmchen störte,kein Wellchen wölbte sich zum Schlag. Nur sie, die Fische, brachen leisder weit und breiten Stille Siegelund sangen millionenweis‘dicht unter dem durchsonnten Spiegel….
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Im Sommer In SommerbäderReist jetzt ein jederUnd lebt famos.Der arme Dokter,Zu Hause hockt erPatientenlos. Von Winterszenen,Von schrecklich schönen,Träumt sein Gemüt,Wenn, Dank der Götter,Bei HundewetterSein Weizen blüht.. Busch, Wilhelm (1832-1908) Bild von Usman Yousaf auf Pixabay
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Juni Juni streift mit warmer Handletzte Blüten von den Bäumen.Wie enttaucht verwelkten Träumen,schaut aus dunkler Blätterwandjunge Frucht in lichtes Land. Fridolin Hofer Bild von Eugene Molev auf Pixabay
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Will dir den Frühling zeigen Will dir den Frühling zeigen,der hundert Wunder hat.Der Frühling ist waldeigenund kommt nicht in die Stadt. Nur die weit aus den kaltenGassen zu zweien gehenund sich bei den Händen halten –dürfen ihn einmal sehn. Rainer…
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Bald ein rauhes kaltes Rauschen,dass der dunkle Forst erkracht;Bald ein Flüstern, Kosen, Lauschen,wie die stillste Frühlingsnacht. Bald der Himmel, bald die Sonne,bald die Wolken, bald der Schnee —Wie der Liebe erste Wonne,wie der Liebe erstes Weh. Bald das Jauchzen, bald…
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Frühlingsglaube Die linden Lüfte sind erwacht,Sie säuseln und weben Tag und Nacht,Sie schaffen an allen Enden.O frischer Duft, o neuer Klang!Nun, armes Herze, sei nicht bang!Nun muß sich alles, alles wenden. Die Welt wird schöner mit jedem Tag,Man weiß nicht,…
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Hans Retep · geb. 1956www.lyrikmond.de/gedichte-thema-9-63.php#844 Bild von JB auf Pixabay
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Mein Neujahrswunsch Was ich erwünsche vom neuen Jahre?Dass ich die Wurzel der Kraft mir wahre,Festzustehen im Grund der Erden,Nicht zu lockern und morsch zu werden. Mit den frisch ergrünenden BlätternWieder zu trotzen Wind und Wettern,Mag es ächzen und mag es…
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Gestern Erst gestern war es, denkst du daran?Es ging der Tag zur Neige.Ein böser Schneesturm da begannund brach die dürren Zweige.Der Sturmwind blies die Sterne weg,die Lichter, die wir lieben.Vom Monde gar war nur ein Fleck,ein gelber Schein geblieben.Und jetzt?…
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Nun lass den Sommer gehen,Lass Sturm und Winde wehen.Bleibt diese Rose mein,Wie könnt ich traurig sein? Joseph von Eichendorff (1788-1857) Bild von congerdesign auf Pixabay
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Spätherbst Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün,Reseden und Astern im Verblühn,Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,Der Herbst ist da, das Jahr wird spät. Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht –Weg drum mit der Schwermut aus deinem…
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September Wie liegt die Welt so frisch und tauigvor mir im Morgensonnenschein.Entzückt vom hohen Hügel schau ichins grüne Tal hinein. Mit allen Kreaturen bin ichin schönster Seelenharmonie.Wir sind verwandt, ich fühl es innig,und eben darum lieb ich sie. Und wird…
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Regen, Regen! Regen, Regen,Himmelssegen!Bring‘ uns Kühle, lösch‘ den StaubUnd erquicke Halm und Laub! Regen, Regen,Himmelssegen!Labe meine Blümelein,Lass sie blüh’n im Sonnenschein! Regen, Regen,Himmelssegen!Nimm dich auch des Bächleins an,Dass es wieder rauschen kann! August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Bild von…
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Auch das ist Kunst,ist Gottes Gabe,aus ein paar sonnenhellen Tagensich so viel Licht ins Herz zu tragen,dass, wenn der Sommer längst verweht,das Leuchten immer noch besteht. Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) Bild von Tim Hill auf Pixabay
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Der Schmetterling ist in die Rose verliebt Der Schmetterling ist in die Rose verliebt,Umflattert sie tausendmal,Ihn selber aber, goldig zart,Umflattert der liebende Sonnenstrahl. Jedoch, in wen ist die Rose verliebt?Das wüßt ich gar zu gern.Ist es die singende Nachtigall?Ist es…
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Träumerei in Hellblau Alle Landschaften habenSich mit Blau gefüllt.Alle Büsche und Bäume des Stromes,Der weit in den Norden schwillt. Blaue Länder der Wolken,Weiße Segel dicht,Die Gestade des Himmels in FernenZergehen in Wind und Licht. Wenn die Abende sinkenUnd wir schlafen…
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Alle Birken grünen Alle Birken grünen in Moor und Heid,Jeder Brahmbusch leuchtet wie Gold,Alle Heidlerchen dudeln vor Fröhlichkeit,Jeder Birkhahn kullert und tollt. Meine Augen, die gehen wohl hin und herAuf dem schwarzen, weißflockigen Moor,Auf dem braunen, grünschäumenden HeidemeerUnd schweben zum…
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Vorfrühling Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonungan der Wiesen aufgedecktes Grau.Kleine Wasser ändern die Betonung.Zärtlichkeiten, ungenau,greifen nach der Erde aus dem Raum.Wege gehen weit ins Land und Zeigens.Unvermutet siehst du seines SteigensAusdruck in dem leeren Baum. Rainer Maria Rilke…
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Februar Im Winde wehn die Lindenzweige,Von roten Knospen übersäumt;Die Wiegen sind’s, worin der FrühlingDie schlimme Winterzeit verträumt. Theodor Storm (1817-1888)
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Zum neuen Jahr Zum neuen Jahr ein neues Herze,ein frisches Blatt im Lebensbuch.Die alte Schuld sei ausgestrichen.Der alte Zwist sei ausgeglichenUnd ausgetilgt der alte Fluch.Zum neuen Jahr ein neues Herze,Ein frisches Blatt im Lebensbuch! Zum neuen Jahr ein neues Hoffen!Die…
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Gang im Schnee Nun rieseln weiße Flocken unsre Schritte ein.Der Weidenstrich läßt fröstelnd letzte Farben sinken,Das Dunkel steigt vom Fluß, um den versprengte Lichter blinken,Mit Schnee und bleicher Stille weht die Nacht herein. Nun ist in samtnen Teppichen das Land…
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Herbst Die Blätter fallen, fallen wie von weit,als welkten in den Himmeln ferne Gärten;sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erdeaus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.Und sieh dir…
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Baum im Herbst Noch ringt verzweifelt mit den kaltenOktobernächten um sein grünes Kleidmein Baum. Er liebt’s, ihm ist es leid,Er trug es fröhliche Monde lang,Er möchte es gern behalten. Und wieder eine Nacht, und wiederEin rauher Tag. Der Baum wird…
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Sommersneige Wenn jetzt die Sonne heiß am Himmel stehet;Es dampft die Flur im reichen Blumenduft;Vom warmen Wind, der durch die Lüfte wehet.Ein wogend Wallen über Felder gehet,Zum Widerklange blauer Himmelsluft:Es wehen Glöckchen blau von allen Hügeln;Der Himmel will sich in…
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Schwebende Zukunft Habt ihr einen Kummer in der BrustAnfang August,Seht euch einmal bewußtAn, was wir als Kinder übersahn. da schickt der LöwenzahnSeinen Samen fort in die Luft.Der ist so leicht wie DuftUnd sinnreich rund umgebenVon Faserstrahlen, zart wie Spinneweben. Und…
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Ich bin der Juli Grüß Gott! Erlaubt mir, dass ich sitze.Ich bin der Juli, spürt ihr die Hitze?Kaum weiß ich, was ich noch schaffen soll,die Ähren sind zum Bersten voll;reif sind die Beeren, die blauen und roten,saftig sind Rüben und…
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Sommer Der Sommer folgt. Es wachsen Tag und Hitze,und von den Auen dränget uns die Glut;doch dort am Wasserfall, am Felsensitzeerquickt ein Trunk, erfrischt ein Wort das Blut. Der Donner rollt, schon kreuzen sich die Blitze,die Höhle wölbt sich auf…
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Der Hügel Wie wundersam ist doch ein Hügel,der sich ans Herz der Sonne legt,indes des Winds gehalt’ner Flügeldes Gipfels Gräser leicht bewegt. Mit bunten Faltertanz durchwebt sich,von wilden Bienen singt die Luftund aus der warmen Erde hebt sichein süßer hingeb’ner…
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April Das ist die Drossel, die da schlägt,Der Frühling, der mein Herz bewegt;Ich fühle, die sich hold bezeigen,Die Geister aus der Erde steigen.Das Leben fließet wie ein Traum –Mir ist wie Blume, Blatt und Baum. Theodor Storm Bild von didier…
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Im März Graublaue Nebel schleichenDurch winterlich Gefild,Graublaue Berge dämmernGleich blassem Traumgebild. Der Regen rieselt leiseIm blätterlosen Wald,Vom kühlen Wind das FlüsternAus dürren Zweigen hallt. Dort droben zwitschert ein VogelSchüchtern sein kleines Lied –Weiss nicht, ob Herbst, ob FrühlingDie stille Welt…
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Der Winter Wenn sich das Jahr geändert, und der SchimmerDer prächtigen Natur vorüber, blühet nimmerDer Glanz der Jahreszeit, und schneller eilenDie Tage dann vorbei, die langsam auch verweilen. Der Geist des Lebens ist verschieden in den ZeitenDer lebenden Natur, verschiedne…
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Winterlied einer Meise Wo auf winterlicher FlurNoch kein Hälmchen zu erschauen,Mahnt vom Walde her die Meise,Auf die Sonne zu vertrauen,Die für eine Weile nurUns entwandert auf der Reise. Martin Greif (1839 – 1911) Bild von Oldiefan auf Pixabay
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Zum 24. Dezember Noch einmal ein Weihnachtsfest,Immer kleiner wird der Rest,Aber nehm‘ ich so die Summe,Alles Grade, alles Krumme,Alles Falsche, alles Rechte,Alles Gute, alles Schlechte –Rechnet sich aus all dem BrausDoch ein richtig Leben heraus.Und dies können ist das BesteWohl…
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Herbst im Fluss Der Strom trug das ins Wasser gestreuteLaub der Bäume fort.Ich dachte an alte LeuteDie auswandern ohne ein Klagewort. Die Blätter treiben und trudeln,Gewendet von Winden und StrudelnGezügig, und sinken dann still. Wie jeder, der Großes erlebte,Als er…
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Herbstbild Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!Die Luft ist still, als atmete man kaum,Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,Die schönsten Früchte ab von jedem Baum. O stört sie nicht, die Feier der Natur!Dies ist die Lese, die…
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Septembermorgen Im Nebel ruhet noch die Welt,Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,Den blauen Himmel unverstellt,Herbstkräftig die gedämpfte WeltIn warmem Golde fliessen. (Eduard Mörike 1804-1875, deutscher Lyriker) Bild von David Mark auf Pixabay
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Ein grünes Blatt Ein Blatt aus sommerlichen Tagen,Ich nahm es so im Wandern mit,Auf dass es einst mir möge sagen,Wie laut die Nachtigall geschlagen,Wie grün der Wald, den ich durchschritt. Theodor Storm Bild von jplenio auf Pixabay
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Nun ist es Sommer den ganzen Tag,Den ganzen Tag man nur küssen mag,Und alle die Rosen, die müssenSatt duften zu unseren Füssen. Nun bleibt es Sommer den ganzen Tag,Den ganzen Tag ich im Himmel lag,Dort tat man sich paarweise küssenUnd…
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Der Juni Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.Kaum schrieb man sechs Gedichte,ist schon ein halbes Jahr herumund fühlt sich als Geschichte. Die Kirschen werden reif und rot,die süßen wie die sauern.Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,so sehr…
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Maimond Maimond schwebt über dem FlussUnd liegt mir glatt vor dem Fuß.Das Wasser rückt nicht von der StelleUnd lugt nur hinauf in die Helle. Ich schau‘ übers Flussbett hinüber –Ein Lied schlägt die Brücke herüber,Es lacht eine NachtigallEine Brücke aus…
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Zitronenfalter im April Grausame Frühlingssonne,Du weckst mich vor der Zeit,Dem nur in MaienwonneDie zarte Kost gedeiht!Ist nicht ein liebes Mädchen hier,Das auf der Rosenlippe mirEin Tröpfchen Honig beut,So muss ich jämmerlich vergehnUnd wird der Mai mich nimmer sehnIn meinem gelben…
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Märztag Wolkenschatten fliehen über Felder,Blau umdunstet stehen ferne Wälder. Kraniche, die hoch die Luft durchpflügen,Kommen schreiend an in Wanderzügen. Lerchen steigen schon in lauten Schwärmen,Überall ein erstes Frühlingslärmen. Lustig flattern, Mädchen, deine Bänder;Kurzes Glück träumt durch die weiten Länder. Kurzes…
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Der Winter Das Feld ist kahl, auf ferner Höhe glänzetDer blaue Himmel nur, und wie die Pfade gehen,Erscheinet die Natur, als Einerlei, das WehenIst frisch, und die Natur von Helle nur umkränzet. Der Erde Stund ist sichtbar von dem HimmelDen…
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Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterieund zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so daß der Vorrat für ein Jahr reicht.Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und…
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Die hohen Tannen atmen heiserim Winterschnee, und bauschigerschmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.Die weißen Wege werden leiser,die trauten Stuben lauschiger. Da singt die Uhr, die Kinder zittern:Im grünen Ofen kracht ein Scheitund stürzt in lichten Lohgewittern, –und draußen wächst…
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Herbstbild Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!Die Luft ist still, als atmete man kaum,Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,die schönsten Früchte ab von jedem Baum. O stört sie nicht, die Feier der Natur!Dies ist die Lese, die…
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Blätter Die Blätter fallen,fallen wie von weit,als welkten in den Himmeln ferne Gärten;sie fallen mit verneinender Gebärde.Und in den Nächten fällt die schwere Erdeaus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.Und sieh dir andre an:…
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Sonnenuntergang Jede Seele muss gesunden,wenn sie reine Schönheit trinkt.Sag‘, hast du das nie empfundenabends, wenn die Sonne sinkt? Kannst du etwas Schöneres denkenals des Sonnentags Verglüh’n,wenn sich Rosenschleier senkensegnend auf der Menschheit Müh’n? Sahst du nie auf seiner Reisedas verlorene…
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Die verehrlichen Jungen, welche heuer Meine Äpfel und Birnen zu stehlen gedenken, Ersuche ich höflichst, bei diesem Vergnügen Wo möglich insoweit sich zu beschränken, Dass sie daneben auf den Beeten Mir die Wurzeln und Erbsen nicht zertreten. Theodor Storm (1817-1888)
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Ich bin der Juli Grüß Gott! Erlaubt mir, dass ich sitze. Ich bin der Juli, spürt ihr die Hitze? Kaum weiß ich, was ich noch schaffen soll, die Ähren sind zum Bersten voll; reif sind die Beeren, die blauen und…
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Der Sommerfaden Da fliegt, als wir im Felde gehen, Ein Sommerfaden über Land, Ein leicht und licht Gespinst der Feen, Und knüpft von mir zu ihr ein Band. Ich nehm‘ ihn für ein günstig Zeichen, Ein Zeichen, wie die Lieb‘…
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Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Knospen sprangen, Da ist in meinem Herzen Die Liebe aufgegangen. Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Vögel sangen, Da hab ich ihr gestanden Mein Sehnen und Verlangen. Heinrich Heine
Read More24.04.2020Was für eine Energie und ein Treiben.Nach dem Umzug haben die Ameisen ihr Nest im alten Baumstumpf erobert. Zügig haben sie nun begonnen, einen neuen Hügel aufzuschichten. Bald wird der Baumstumpf darunter verborgen sein. Unglaublich, wieviel Material von diesen kleinen…
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Der Frühling Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde, Die Tage kommen blütenreich und milde, Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehen Vom Himmel abwärts, wo die Tag´ entstehen. Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten Wie eine Pracht, wo…
Read More15.03.2020 15:00Heute habe ich etwas Unglaubliches erlebt. Ich durfte Zuschauer bei der Neugründung einer Ameisenkolonie sein. Tausende von Roten Waldameisen haben einen alten, morschen Baumstumpf erobert. Vom Fuß des Baumstumpfes an rücken sie in breiten Kolonnen an. Tausend kleiner Lebewesen…
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Vorfrühling Spürst du das leise Grün? Fühlst du die Knospen am Strauch: ahnst du den weiten Wind? – Liebste, o still! Liebe ist nur ein Hauch. Hörst du die Stille? Tief, einzig und groß, wie unsre Träume sind –Sprich nicht!…
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Alles still! Alles still! Es tanzt den ReigenMondenstrahl in Wald und Flur,Und darüber thront das Schweigen Und der Winterhimmel nur. Alles still! Vergeblich lauschet Man der Krähe heisrem Schrei. Keiner Fichte Wipfel rauschet, Und kein Bächlein summt vorbei. Alles still!…
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Der GlückwunschEin Glückwunsch ging ins neue Jahr, Ins Heute aus dem Gestern. Man hörte ihn sylvestern. Er war sich aber selbst nicht klar, Wie eigentlich sein Hergang war Und ob ihn die Vergangenheit Bewegte oder neue Zeit. Doch brachte er…
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Die Nacht ist niedergangen Die schwarzen Schleier hangen Nun über Busch und Haus. Leis rauscht es in den Buchen. Die letzten Winde suchen Die vollsten Wipfel sich zum Neste aus. Noch einmal leis ein Wehen … Dann bleibt der Atem…
Read MoreWetter! Ein entscheidender Faktor. €1,99 gut investiert. Wie wird das Wetter, bleibt es beständig, haben wir mit Unwetter zu rechnen. Regen, Kälte, Sturm?Eine gute Wetterprognose ist hier oft nicht ausreichend, weil wir eine standortbezogene und aktuelle Wettervorhersage benötigen um auch…
Read MoreDie erfolgreiche Durchführung einer naturpädagogischen Veranstaltung erfordert Planung.Diese sollte jedoch immer reichlich Spielraum und Spontaneität für die Gruppe, die einzelnen Teilnehmer und den Leiter lassen.Von der ursprünglichen Konzeption abweichen zu können erfordert jedoch meist einen „Plan B“. Sicher ist es…
Read MoreWir alle hoffen, dass wir nie mit Notfällen konfrontiert werden.Und doch müssen wir solche Situationen in unserer Planung berücksichtigen und darauf vorbereitet sein.Sollte also ein Notfall eintreffen müssen wir schnell handeln und entsprechend reagieren können. Hilfe im Wald – die…
Read MoreDer Beitrag ist nun in der Mediathek des SWR-Fernsehens verfügbar. Link zur Sendung: Waldkinder – Großwerden in der Natur Verfügbar bis 11.11.2020
Read MoreDokuSind „Waldkinder“ glücklicher? Sendung: „Waldkinder – Großwerden in der Natur“ 9.5.2019, 23:15 Uhr, 60 Minuten, SWR Fernsehen Doku über Waldkinder mit dem Neurobiologen und Hirnforscher Gerald Hüther Wie kann Kindheit gelingen in einer Zeit, in der Naturräume kleiner werden, Großfamilien…
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Weihnachten Markt und Straßen stehn verlassen, Still erleuchtet jedes Haus, Sinnend geh’ ich durch die Gassen, Alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen Buntes Spielzeug fromm geschmückt, Tausend Kindlein stehn und schauen, Sind so wunderstill beglückt. Und…
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Herbst Nun lass den Sommer gehen, Lass Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein? Joseph von Eichendorff (1788–1857)
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Dies ist ein Herbsttag … Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, Die schönsten Früchte ab von jedem Baum. O stört sie nicht, die…
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Apfelernte O welche Lust, auf die Bäume steigen Und klettern umher in den schwanken Zweigen! Wir müssen uns recken, müssen uns bücken, Die Äpfel und Birnen und Zwetschgen zu pflücken. Und können wir nicht zum Wipfel gelangen, Wo meist die…
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Sommer Mein Herz steht bis zum Hals in gelbem Erntelicht wie unter Sommerhimmeln schnittbereites Land. Bald läutet durch die Ebenen Sichelsang: mein Blut lauscht tief mit Glück gesättigt in den Mittagsbrand. Kornkammern meines Lebens, lang verödet, alle eure Tore sollen…
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wir begrüßen Gitta Pelzer die einen ganz eigenen Schwerpunkt hat und wünschen ihr viel Erfolg. Gitta Pelzer
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Das Lied der Vögel Wir Vögel haben’s wahrlich gut, Wir fliegen, hüpfen, singen. Wir singen frisch und wohlgemut, Das Wald und Feld erklingen. Wir sind gesund und sorgenfrei, Und finden, was uns schmecket; Wohin wir fliegen, wo’s auch sei, Ist…
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Es war ein solcher Vormittag, wo man die Fische singen hörte, kein Lüftchen lief, kein Stimmchen störte, kein Wellchen wölbte sich zum Schlag. Nur sie, die Fische, brachen leis der weit und breiten Stille Siegel und sangen millionenweis‘ dicht unter dem…
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Ich wünsche dir Ich wünsche Dir soviel Freuden, als Schlüsselblumen in dem großen Garten blühen. Bist du damit zufrieden? Und auch einen schönen Maitag, um sie zu pflücken. Heinrich von Kleist (1777-1811) Anmerkung des Autors: „Das mit dem Pflücken muss…
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Das grüne Wunder Mein Birkenhain stand weiß und kahl, Die dünnen Stämmchen fror, Da kam April und zauberte Das Leben grün hervor. Mit einem Schleier angetan Steht nun mein Birkenhain; Das grüne Wunder ist geschehn, Nun lasst uns gläubig sein….
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Die Grippewelle ist noch nicht vorbei. Es ist Zeit, unsere Abwehrkräfte nochmals zu stärken. Alles was wir dazu brauchen ist: 500 gr. Ingwer 500 gr. brauner Rohrzucker 500 ml Wasser 1l Zitronensaft Und so geht es: Ingwer waschen und bürsten,…
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Wir begrüßen die neuen Mitglieder bei NATURPÄDAGOGIK.DE Sandra, Anja, Norman, Susanne und Daniela Seid herzlich willkommen. Wir freuen uns dass ihr dabei seid.
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März Und aus der Erde schauet nur Alleine noch Schneeglöckchen; So kalt, so kalt ist noch die Flur, Es friert im weißen Röckchen. (Theodor Storm 1817-1888, deutscher Dichter)
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