Wahrnehmung, Orientierung und Abenteuer (Folge blind dem Klang der Glocke durch den Wald)
Teilnehmer: 1-30
Alter: 6-60
Dauer: 15-30 min.
Schwierigkeitsgrda
1. Auswahl variabel durch Art des Geländes.
2. Auswahl variabel durch Abstand der Gruppe zum Spielleiter.
Material
1. Feste Augenbinde oder Schlauchschal als Augenschutz (obligat als Augenschutz)
2. Glocke oder Zimbel als Signal zur Orientierung
Spiel:
Eine kurze Geschichte als Einstieg: (Darf gerne etwas dramatisch vorgetragen werden)
„Soeben hat ein Blitz plötzlich in einen nahestehenden Baum eingeschlagen.
Wir sind völlig überrascht, unsere Augen sind so geblendet, dass wir nichts sehen können.
Hilfe finden wir im nahen Dorf, eine heilende Salbe wird uns helfen, wieder zu sehen.
Nun müssen wir das Dorf erreichen. Aber blind? Wohin denn, in welche Richtung?
Plötzlich ertönt die Glocke des Kirchturms im Dorf. *
Nun wissen wir, wie wir das Dorf erreichen können.
Wir folgen blind dem Klang der Glocke.“
*(Hier kann die Glocke ertönen und die Frage gestellt werden, wie wir das Dorf erreichen)
Verlauf:
Die Teilnehmer stellen sich mit 2-3 m Abstand in einer Linie nebeneinander auf.
Die Teilnehmer verbinden sich die Augen und der Spielleiter entfernt sich 30 – 200 m von der Gruppe.
Nun gibt der Spielleiter im Abstand von 3-5 Sekunden das Signal mit der Glocke,
dem die Teilnehmer folgen dem Klang, bis sie die Glocke erreichen.
Anmerkung:
a. Bei extremem Gelände oder unsicheren Teilnehmern sollten entsprechend
Beobachter eingesetzt werden, die den Teilnehmern gegebenenfalls Hilfestellung
geben und bei Gefahrenstellen behutsam eingreifen.
b. Bei Ästen in Augenhöhe unbedingt auf den Schutz der Augen achten.
c. Das Spiel sollte „still“ durchgeführt werden.
Varianten:
Jeder Teilnehmer erhält einen „Schatten“, einen Begleiter/in, der die Teilnehmer beschützt.
b. Als Begleiter der die Hand hält, jedoch nicht führt.
c. Als Begleiter der mit ruhiger Stimme lenkt vor Gefahren warnt.
d. Als Begleiter, der nur bei schwierigen Passagen behutsam Hilfestellung gibt.
Quelle und Autor: Simon Berstecher, Naturpädagoge. 10/2023

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